Der Bericht zum Stand des Entwicklungsökosystems 2025 ist öffentlich zugänglich. Sein Inhalt darf nur für nicht-kommerzielle Zwecke verwendet werden, wie hier beschrieben.
Wir haben unvollständige Antwortbögen nur dann ausgewertet, wenn die Frage nach der Verwendung von Programmiersprachen beantwortet wurde. Wir haben außerdem 34 Kriterien angewendet, um verdächtige Antwortbögen zu identifizieren und auszuschließen, darunter:
In diesem Jahr bestand die Umfrage aus 585 Fragen.
Unser Ziel war es, eine Vielzahl von Forschungsbereichen abzudecken. Daher wurden den einzelnen Befragten auf Grundlage ihrer vorherigen Antworten bestimmte Abschnitte angezeigt, während andere übersprungen wurden. Zum Beispiel wurden Fragen zu Go nur Programmierer*innen gestellt, die Go verwenden. Darüber hinaus haben wir Fragen und Abschnitte randomisiert, um die Belastung der einzelnen Befragten weiter zu reduzieren.
Das Ausfüllen der Umfrage dauerte durchschnittlich 30 Minuten. Wir haben uns bisher schon bemüht, den Prozess zu vereinfachen, und wir wollen ihn im nächsten Jahr noch effizienter gestalten.
Wir haben potenzielle Teilnehmer*innen über Google-Ads, X-Ads, Facebook-Ads, Instagram, Reddit, Quora, BilliBilly, MaiMai, Zhihu, dev.to, Codezine, TLDR, IT Media und die JetBrains-eigenen Kommunikationskanäle angesprochen. Außerdem veröffentlichten wir Links in Benutzergruppen und Tech-Community-Kanälen, und wir baten unsere Befragten, die Umfrage im Kollegenkreis zu teilen.
Wir haben ausreichend große Stichproben aus 19 geografischen Regionen gesammelt. Die 11 Länder mit den meisten Entwickler*innen – Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Südkorea, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten – bildeten ihre eigenen individuellen Regionen. Die restlichen Länder wurden wie folgt in acht weitere Regionen eingeteilt:
Für jede Region haben wir mindestens 300 Antwortbögen aus externen Quellen gesammelt, etwa über Anzeigen oder Empfehlungen von Befragten.
Wir haben die Antworten nach ihrem Ursprungsort gewichtet. Als Basisdatensatz haben wir die von externen Kanälen gesammelten Antworten verwendet, die weniger voreingenommen gegenüber JetBrains-Benutzer*innen sind, wie bezahlte Anzeigen auf X, Facebook, Instagram, Quora und Empfehlungen. Dann haben wir für jede*n Befragte*n ein dreistufiges Gewichtungsverfahren angewendet, um ein ausgewogeneres Bild der weltweiten Entwicklerpopulation zu erhalten.
In der ersten Phase erfassten wir die Antworten, die durch das Länder-Targeting gesammelt wurden. Anschließend wandten wir unsere Schätzungen für die Populationen von Berufsentwickler*innen in den einzelnen Ländern auf diese Daten an.
Am Anfang standen die Umfragedaten von Berufsentwickler*innen und berufstätigen Studierenden, die über Werbeanzeigen in verschiedenen sozialen Netzwerken in den 20 Regionen zu uns weitergeleitet wurden, sowie die Daten von Befragten, die über verschiedene Weiterempfehlungen zur Umfrage kamen. Diese Daten wurden dann entsprechend der geschätzten Entwicklerpopulation in den 19 Regionen gewichtet. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Verteilung der Antwortbögen der geschätzten Populationsgröße der Berufsentwickler*innen in den einzelnen Regionen entsprach.
In der zweiten Phase normierten wir den Anteil der Studierenden und Erwerbslosen in jedem Land auf 17%. Diese Vorgehensweise entspricht der Methodik des Vorjahres, da dies die einzige verfügbare Schätzung des entsprechenden Bevölkerungsanteils ist.
An diesem Punkt hatten wir eine Verteilung von Antworten aus externen Quellen, gewichtet nach Region und Erwerbsstatus.
Die dritte Phase war relativ komplex und basierte auf dem Lösen von Gleichungssystemen. Ausgehend von diesen gewichteten Antwortbögen berechneten wir für die Entwickler*innen in jeder Region neben ihrem Erwerbsstatus die Anteile für jede der über 30 Programmiersprachen sowie die Anteile der Antworten „Ich verwende aktuell JetBrains-Produkte“ und „Ich habe noch nie von JetBrains oder den Produkten des Unternehmens gehört“. Diese Anteile übernahmen wir als Konstanten in unsere Gleichungen.
Der nächste Schritt bestand darin, zwei weitere Gruppen von Antwortbögen aus anderen Quellen hinzuzufügen: JetBrains-eigene Kommunikationskanäle, zum Beispiel JetBrains-Accounts in sozialen Medien und unser Marktforschungspanel, sowie Werbekampagnen in sozialen Netzwerken, die sich an die Nutzer*innen bestimmter Programmiersprachen richteten.
Wir haben ein System von mehr als 30 linearen Gleichungen und Ungleichungen zusammengestellt, um Folgendes zu beschreiben:
Um dieses Gleichungssystem mit einer minimalen Varianz der Gewichtungskoeffizienten (ganz wichtig!) zu lösen, verwendeten wir die duale Methode von Goldfarb und Idnani (1982, 1983), mit deren Hilfe wir optimale individuelle Gewichtungskoeffizienten für die insgesamt 24.534 Befragten ermitteln konnten.
Trotz dieser Maßnahmen ist mit gewissen Verzerrungen zu rechnen, da JetBrains-Anwender*innen im Durchschnitt eher bereit sein dürften, die Umfrage zu beantworten. In diesem Jahr haben wir außerdem korrigiert, indem wir ihre Vertretung im Datensatz um 10 % verringert haben, d.h. ihren Anteil der Antworten mit 0,9 multipliziert haben.
So sehr wir uns auch bemühen, die Verbreitung der Umfrage zu kontrollieren und sinnvolle Gewichtungen vorzunehmen, das Entwicklungsökosystem und die Communities entwickeln sich ständig weiter, und die Möglichkeit unerwarteter Datenschwankungen kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.